Gedanken (03)

Gedanken (03)

«Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit» (1. Joh. 3,4).

 

Der Gesetzlose unterwirft sich keiner Vorschrift, die ihm von außen her auferlegt wird. Das eigene Wünschen und Wollen ist die einzige Richtschnur seines Lebens. Eigenwille ist also gleichbedeutend mit Gesetzlosigkeit.

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Gedanken (02)

Gedanken (02)

Der Leib ist der Bereich, in welchem einst das Böse ausgeübt worden ist. Aber der Herr sagt jetzt: Ich habe mir diesen Leib erkauft. Er ist nun mein Gebiet, mein Garten. Früher wuchs das Unkraut darin, das Satan hineingesät hat. Fortan aber soll er nur noch Früchte und Blumen für Mich hervorbringen.

Nimm du meine Hände an,
Zeig mir, wie ich dienen kann;
Nimm die Füße, mach sie flink,
Dir zu folgen auf den Wink!

Nimm die Stimme, lehre mich
Reden, singen nur für Dich;
Nimm, o Herr, die Lippen mein,
Lege Deine Worte drein!

Gedanken (01)

Gedanken (01)

Wir sind nur Röhren, durch die das Wasser aus der himmlischen Zisterne hindurchfließt. Wir sind trocken, bevor es zu fließen beginnt und trocken, wenn es aufhört. Es ist gut, wenn uns dieses Bewusstsein nie verlässt und wir dieser Tatsache entsprechend in Demut wandeln…
Es war mir immer von Nutzen, wenn ich vor dem Reden gebetet habe.

 

Glücklich der, dessen Gefäß leer ist. Gott ist immer bereit, es zu füllen. …Treten wir immer leer von uns selbst in die Gegenwart Gottes, damit Sein Segen durch uns zu andern fließen kann?

 

«Wer verachtet den Tag kleiner Dinge?» – Zu lernen, dass jeglicher Dienst nach der Wertschätzung Gottes selbst beurteilt werden muss, macht uns große Mühe. Der geringste Dienst ist unserer ganzen Hingabe und unseres ganzen Eifers wert, wenn er nach dem Sinn und Herzen Gottes ist, und wenn Er es ist, der uns dazu beauftragt hat.

 

Ein großer Fehler, den einer von uns machen kann, ist der, dass er sucht, vor den Menschen Kraft zu haben, ohne vorher in der Gegenwart Gottes gewesen zu sein.